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Einleitung
Die tägliche Arbeit des Pros auf der Driving–Range besteht aus dem Versuch, "unterschiedlichen" Menschen die Technik des Golfspiels zu vermitteln. Hierbei orientiert er sich an sog. Technikleitbildern (oder auch Idealtechniken) und versucht diese auf den Golfspieler zu übertragen. Die Vielzahl vorhandener Technikleitbilder im Golfsport (vgl. Haney, 1999; Hogan, 1957; Mann, 1998) zeigt zum einen, dass dieser Bereich wissenschaftlich noch in den Kinderschuhen zu stecken scheint (vgl. Letzelter & Letzelter, 2002, S. 14) und zum anderen erschwert es die Auswahl des Technikleitbildes als Referenz für wissenschaftliche Arbeiten.
Eine große Akzeptanz, gerade im deutschsprachigen Raum, findet das Technikleitbild des DGV, das sog. Grundschwungmodell (vgl. Lehnertz, Heuler & Quirmbach, 2002, S. 64 ff.). Daher soll dieses Modell als Grundlage für die Ausführungen auf diesen Seiten dienen.
Leitgedanke & Zielstellung
- Es wurde in der zugrunde liegenden Diplomarbeit die Auswirkungen körperlicher Defizite in den Bereichen Kraft und Beweglichkeit des Rumpfes auf die Technikparameter des Golfschwungs untersucht werden. Ein zukünftiger Forschungsschwerpunkt könnte bei der Herausarbeitung eines globalen Zusammenhangs zwischen technischen Fehlerbildern und der körperlichen Disposition des Golfers liegen.
- Mit der Erstellung dieser multimedialen Plattform soll sowohl dem Pro als auch dem Golfer die Möglichkeit gegeben werden, das Training im Sinne einer Therapie so zu gestalten, dass körperlichen Defiziten auf der Driving Range entgegengewirkt werden kann.
- Diese Arbeit soll einen multimedialen Weg im Umgang mit möglichen Problemstellungen und der Präsentation wissenschaftlicher Arbeiten in der Sportmedizin und Spotwissenschaft aufzeigen.
Unabhängig von den zu untersuchenden Problemen weist Digel darauf hin, dass wissenschaftliches Handeln im Sport an den Problemen des Sports ausgerichtet werden sollte und es die Aufgabe der Wissenschaft ist, die Praxis über Probleme aufzuklären und den Bürgern die Bedeutsamkeit der Problemstellung klarzumachen (vgl. Digel, 2002, S.11–12). "Auf diese Weise steigen die Chancen auf eine hilfreiche Verwertbarkeit" (Digel, 2002, S. 11). Dieser Weg bezieht die Möglichkeiten der neuen Medien zur Gestaltung und Verbreitung von wissenschaftlichen Arbeiten für eine breite Öffentlichkeit mit ein. Nicht nur das geschriebene Wort und die wissenschaftliche Vorgehensweise sollen im Vordergrund stehen, sondern auch eine innovative Präsentation und Animation, die neue Interessenten für die Wissenschaft begeistern soll.
So war/ist diese Plattform ein Teilbereich der Diplomarbeit
Entwicklung einer multimedialen Plattform für eine therapeutische Trainingsdiagnostik zur Verbesserung motorischer Defizite durch golfspezifisches Training.
Die Arbeit befasst sich mit körperliche Defizite in den Bereichen Kraft und Beweglichkeit des Rumpfes sowie deren Auswirkungen auf die Technik des Golfschwungs. DarŸber hinaus wollte sie einen Anstoß zu einer neuen interdisziplinären Trainingsmethodik geben, die nicht nur auf den Bereich des Golfsports beschränkt, sondern auch auf andere Sportarten übertragen werden könnte. Das Medium Internet nimmt hierbei eine zentrale Stellung als zukunftsorientierte mögliche Präsentationsplattform von wissenschaftlichen Arbeiten in der Öffentlichkeit ein.
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